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Braunes GoldVom Sämling bis zum perfekten Tabakdieses kleine Säckchen kann mit Gold aufgewogen werden! Auf einem Hektar Land werden ca. 25.000 Samen benötigt, welche von Hand eingesetzt und gepflegt werden. Die einzige Maschine, die zu Hilfe genommen wird, ist eine Wasserpumpe zur Bewässerung der Felder. Erfahrung in der Anpflanzung, der Auswahl der Lage, gute mineralhaltige Böden, gleichbleibende Klimaverhältnisse, sorgfältige Pflege der Bestände und regelmäßige Bodenanalysen sind der Grundstock für das gleichbleibende Heranwachsen der Tabakpflanze. Nur die einmalige Anpflanzung und Ernte (Consecha) pro Jahr, zwischen Oktober und Februar, sowie die natürliche Fermentation ohne Zusätze und Melassen, bewahren den Tabaken aus dem Süden Costa Ricas ihre natürlichen Aromastoffe und pflanzlichen Öle. Dies ist für die spätere Charakteristik der Zigarre sehr wichtig. Das harmonische Zusammenfügen der Tabake aus verschiedenen Lagen und "Cortes" (die Lage des Blattschnittes von unten nach oben) und handwerkliches Geschick beim Rollen der Zigarre sind letztendlich das Resultat, welches für einen angenehmen Genuss der Zigarre verantwortlich ist. Die Bilder geben einen kleinen Eindruck über die aufwendige Anpflanzung und Handhabung der "Nicotiana Tabacum". |
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Nach Anziehen in Feuchtgefäßen wird nach dem Aufspreizen des Samens dieser für 45 Tage in kleine Behältnisse im Gewächshaus bei indirekter Sonneneinstrahlung herangezogen und dann mit genau vorgeschriebenen Abständen in den Mutterboden gepflanzt. Regelmäßige Kontrolle, Bewässerung und Ausschnitt sind notwendig um den Blättern ein uneingeschränktes Wachstum zu geben. |
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Bis zu vier verschiedene Blattstufen (Cortes), werden in den unterschiedlichsten Zeitabständen nach genügendem Heranwachsen der Pflanze geschnitten. Vom Libre Pie dem Grossen am untenliegensten und auch aromaschwächsten, bis zur Corona, das aromatischste und auch kleinste Blatt an der Spitze unterscheidet man zwischen Corte 1, Corte 2, Corte 3 und Corte 4. Diese primäre Klassifizierung ist sehr wichtig für die nachfolgende Fermentation der Blätter, das Aroma und das Brandverhalten. |
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Bei den jeweiligen Schnitten, mit einem Zeitabstand von ca. 30 bis 45 Tagen, werden die Blätter nach Beschädigung, Struktur und Grösse vorsortiert und zum Trocknen in die unterste Stufe des Trockenschuppens gehängt. Zwischen 60 und 120 Tagen benötigen die Blätter bei guter Luftzirkulation und Abdunkelung bis sie eine gelb-braune Farbe annehmen. |
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Nach ausreichender Trocknung werden die Blätter mit natürlichem Wasser benetzt und in sogenannte Pilones gestapelt. |
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Dort beginnt nun ein langwieriger Fermentationsprozess mit akribischer Kontrolle der Feuchtigkeit und der Temperatur. Diese darf nicht höher als 65 Grad ansteigen. Regelmäßige Umschichtung der Blätter ergeben dann je nach Fermentationsdauer und Blattqualität eine gleichmäßige Farbstruktur und Elastizität mit gutem Abbrandverhalten. |
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Nach genügender Fermentation werden die einzelnen Cortes separat verpackt, registriert und für die weitere Verwendung zur Herstellung der Zigarre trocken gelagert. |
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Endlich ist die richtige Auswahl getroffen. Nun kommt es auf Fingerspitzen- mehr noch auf das Geschmacksgefühl von Masterblender "Chango" an, der mit seinen über 30 Jahren Erfahrung in den bekanntesten Fabriken Nicaraguas und Costa Ricas nun für die Marken Flor Real, Sueños, Bahias de Costa Rica, Sueños de Lentia und Mythos Solitude sein Können unter Beweis stellt. |
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